Bewahrung der Schöpfung

Bewahrung der Schöpfung - Die Welt in Gottes Händen
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Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Psalm 66,5 LU17

Gleich zu Anfang des Gottesdienstes wies der Bezirksapostel darauf hin, dass unsere Schöpfung nicht vergehen wird. Er zitierte dazu den folgenden Vers:

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1. Mose 8,22 LU17

Dieser Vers ist für uns gläubige Christen ein Versprechen von Gott, dass er die Schöpfung bewahren wird. Er bewahrt sie so lange, bis er seinen Sohn wieder zurück auf die Erden schickt.

Trotzdem ist die Bewahrung der Schöpfung auch eine Aufgabe der Menschen, denn er hat uns geschaffen, um über die Welt zu herrschen:

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

1. Mose 1,26 LU17

Wir sind also als Herrscher über die irdische Welt gesetzt, doch ein Herrscher darf nicht nur die Vorteile aus seinem Herrschaftsbereich ziehen. Die Herrschenden sind auch dazu verpflichtet sich aktiv um die Bewahrung der Schöpfung zu bemühen.

Stammapostel Schneider sagte zu diesem Thema einmal, dass die Bewahrung der Schöpfung ein Akt der Nächstenliebe ist. Denn wer seinen persönlichen Komfort auf Kosten von Umwelteinflüssen steigert, verursacht indirekt Leid und Armut in anderen Teilen der Welt und in der Zukunft. Wenn wir unser Leben führen, ohne unseren Einfluss auf die Umwelt zu beachten, begehen wir damit einen Raub an unseren Nächsten. Das sind Menschen, die in Gebieten leben, die bereits von Klimaveränderungen betroffen sind und Menschen der nächsten Generation.

Bewahrung der Schöpfung – Selbst gutes tun

Apostel Herrmann sprach davon, dass es vielleicht nicht in jeder Gemeinde eine Fülle an Gaben gibt. In der einen oder anderen Gemeinde mangelt es an Amtsträger, am Chor oder sogar an Gläubigen. Dann ist es unsere Aufgabe selbst etwas tun. Wir sind selbst in der Lage Gutes zu tun und etwas zu ändern.

Diese Worte sprachen mich persönlich an. Es gibt viele Kleinigkeiten die man tun kann, aber es gibt auch große Dinge, die noch nicht in Angriff genommen wurden.

Kleine Dinge kann jeder tun. Sei es die Kirche sauber zu halten oder darauf zu achten, dass das Licht beim Verlassen der Kirche aus ist. Aber auch große Aktionen können in der Gemeinschaft vollbracht werden. Jeder kann etwas beitragen. So gibt es auch schon einige kleine Projekte, von denen man auf Social Media lesen kann, wie zum Beispiel ein Balkonkraftwerk für die Gemeinde oder besondere Reinigungsaktion.

Wer Bewahrung der Schöpfung googelt, erhält eine Übersicht der verschiedenen Glaubensrichtungen, die sich schon über dieses Thema Gedanken gemacht haben. Es gibt verschiedene Aktionstage und Stände wie auch am SJT, die sich alle um das Thema Bewahrung der Schöpfung drehen.

Besonders schön finde ich persönlich die Initiative Schöpfungsverantwortung. Auf der Homepage findet man einiges an Info- und Bildmaterial um Gemeinden für Umweltthemen zu sensibilisieren.


Literatur

  • SJT; Gottesdienst am 12.05.2024 in Karlsruhe; Dienstleiter: Bezirksapostel Michael Erich

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Eine Antwort

  1. Mai 25, 2024

    […] ich das Bibelwort las, müsste ich sofort an den Übertragungsgottesdienst vom SJT denken. Bezirksapostel Michael Erich wies auf das Versprechen hin, das Gott der Menschheit vor […]

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