Trinitatis

Trinitatis - die drei Grünspechte
Die drei Grünspechte - visualisiert durch Bing Image Creator - editiert mit Playground.ai

Und der Herr erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm.

1. Mose 18,1.2a LU17

Die drei Grünspechte

Vor kurzem bat ich um ein Zeichen und als Antwort sah ich drei Grünspechte an drei aufeinanderfolgenden Tagen an drei verschiedenen Orten.

Für mich hat der Grünspecht eine ganz besondere Bedeutung. Als wir in unserer Haus eingezogen sind, kam eines dieser wunderschönen Tiere ziemlich oft in unseren Garten und man konnte ihn auch in der umliegenden Umgebung öfters sehen. Allerdings war der Vogel in den darauf folgenden Jahren nicht mehr da und ich hatte deshalb schon lange keinen mehr gesehen, was ich wirklich sehr bedauerte.

An Trinitatis wurde mir die Besonderheit dieses Zeichens – die Zahl Drei kombiniert mit einem persönlichen Symbol – umso deutlicher vor Augen geführt.

Gottesdienst zu Trinitatis

Am Morgen des vergangenen Sonntags ertönten um sechs Uhr drei Kanonenschläge. Ich fragte mich sofort, ob diese mit Trinitatis zu tun haben. Passen würde es ja. Insgesamt erhielt ich viele Hinweise auf die Dreifaltigkeit an diesem Teinitatissonntag.

Das erste Chorlied im Gottesdienst zu Trinitatis war die Nummer 181 „Ich glaube an den Vater“. Dieses Lied beschreibt in seinen drei Strophen die Dreifaltigkeit. Ich glaube an den Vater, ich glaube an den Sohn und ich glaube an den Geist.

Im Anschluss sprach der Dienstleister davon, dass ein Amtsträger früher oft von den drei Zeugen sprach. Immer wieder fand er die Zahl Drei in der Natur. Das Atom besteht aus den drei Elementen Neutron, Proton und Elektron. Unserer Finger haben drei Glieder. Unser Körper besteht aus Kopf, Rumpf und Gliedern. Der Mensch besteht aus Körper, Seele und Geist. So spiegelt sich die Trinität in der Natur wider und ist indirekt für den Menschen erkennbar.

Warten wie Abraham

Der Bibelvers handelt von der Begebenheit, als Abraham vor seinem Zelt saß und von Gott in Gestalt von drei Männern besucht wurde. Der Dienstleiter erklärte, dass es unüblich war, zur heißesten Stunde vor dem Zelt in der sengenden Hitze zu sitzen. Als Abraham dann die drei Männer kommen sah, stellte er sofort die Frage, ob er Gnade vor ihm, also vor Gott gefunden hätte.

Der Priester fragte sich, woher Abraham wusste, dass diese drei Männer Gott waren. In der Bibel finden wir keine Antwort, doch meine Vermutung ist, dass Abraham auf Gott gewartet hat. Das würde auch erklären, warum er vor dem Zelt in der sengenden Mittagshitze saß. Er setzte sich dort hin, weil er einen wichtigen Gast erwartete, den er auf keinen Fall verpassen wollte.

Wir können uns Abraham als Vorbild nehmen. So wie er in der sengenden Hitze auf Gott wartete, sollen auch wir in der Hitze unserer Zeit auf die Wiederkunft Jesu warten. Wenn wir bewusst vor unserem geistigen Zelt sitzen und Ausschau nach Jesus halten, werden wir seine Wiederkehr nicht verpassen und er wird auch nicht an uns vorübergehen.


Literatur

  • Leitgedanken 2024/05, 26.05.2024 Der dreieinige Gott, Verlag Friedrich Bischoff GmbH

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